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SILVESTERABEND |
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Neues Format
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Silvesterabend
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Foto: Udo Manshausen
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„Welt
Welt: Ort der Lebenden, Ort der Sterbenden, Ort der Gräber, Ort der Geburten. Kyrie eleison. Welt: Wohnung für die, die lieben und helfen, Kriegsschauplatz für die, die hassen. Kyrie eleison. Welt: Heimat und Fremde, Freude und Trauer, Schmerz und Hoffnung, Angst und Glück. Kyrie eleison. Welt: Ein bißchen Friede und wenig Liebe, viel zuviel Terror, viel zuviel Hunger.“
Martin Gutl
(Martin Gutl (1942-1994; österreichischer Priester u. Buchautor), in: Josef Dirnbeck/Martin Gutl, Ich begann zu beten. Texte für Meditation und Gottesdienst, 2. Aufl., Graz/Wien/Köln 1973, 17)
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Manchmal knallt die Stille im Inneren und sie droht zu zerreißen. Es ist niemand da, nur ich selbst mit mir selbst – allein. Im Selbstgespräch, um vom Schmerz wegzukommen, folgen meine Gedanken eher der Vergangenheit, da die Zukunft kaum eine Chance hat, sich auszubreiten. Ich nehme wahr, dass meine Erwartungen wie gefangen in der Vergangenheit sind und die Gegenwart nicht mehr berühren können. Und ich kann erspüren: Genau das, was bereits vergangen ist, erhoffe ich jetzt, in diesem Moment, für die Gegenwart. Doch – es klingelt kein Telefon, keine SMS und keine Mail poppt auf. Der Postbote ist schon längst vorbei. Ich nehme Gott in dieses Gespräch hinein, wie ich es schon oft getan habe. Ich gebe ihm zu verstehen, dass ich eigentlich nichts vordergründig Konkretes von ihm erwarte, sondern erinnere mich mit ihm an die unzähligen Stunden, die wir gemeinsam allein verbracht haben. Gott führt mir vor Augen, wie häufig ich Befreiung für bestimmte Menschen erbeten habe – nicht sofort, doch in seinem Sinne allmählich, bittend … Und so verstehe ich neu: Wenn wir für andere beten, kann es geschehen, dass unsere eigenen Wünsche und Hoffnungen in den Hintergrund treten. Das Wort Gottes durch Jesus ist an alle gerichtet – ohne Ausnahme. Jesus spricht: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ (1) Was es auch über die Jahrhunderte hinweg für Kommunikationskanäle geben wird: Gott begegnet uns ewiglich in unserer Seele.
"Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich, HERR, zu dir: / Mein Herr, höre doch meine Stimme! Lass deine Ohren achten auf mein Flehen um Gnade. Würdest du, HERR, die Sünden beachten, mein Herr, wer könnte bestehn? Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient. Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele, ich warte auf sein Wort. Meine Seele wartet auf meinen Herrn / mehr als Wächter auf den Morgen, ja, mehr als Wächter auf den Morgen..." (2) Psalm 130
U*D*O*-*M*A*N*S*H*A*U*S*E*N
(1) Mt 11,28; Übersetzung ‚Hoffnung für alle‘ (Hfa). (2) Ps 130,1-6; Einheitsübersetzung 2016; vertont: https://www.youtube.com/watch?v=815Z44WMnYk ; aufgerufen am 21.12.2025.
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Silvesterabend [514 KB]
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KI-Podcast Meditationsbrief
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soeben erschienen
Gott wirft keine Bomben
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soeben erschienen:
Kämpfe in der Seele
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Ermordete Wahrheit
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Gott - Auf dem Weg zu Dir
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Wochenmeditation
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