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WOCHENMEDITATION |
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Meditation der Vorwoche
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Empfangen ohne Addition Leitgedanke für die Woche Wo glauben Sie, mehr Leben zu benötigen? Aus dem Gedankengut der Wüstenväter "Ein Altvater sagte: Verlange nie etwas zu essen; doch was dir von Gott gesandt wird, das g...
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Werde, der du bist
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11. Erfahrungstagung für die eigene Lebensgestaltung im Kloster Marienstatt vom 30.9.-3.10.2010
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Einsamkeit
Leitgedanke für die Woche
Welcher einsamen Situation versuchen Sie ständig zu entgehen?
Aus dem Gedankengut der Wüstenväter
Abbas Euagrios sprach: „Einer von den Vätern sprach: Eine besonders einfache (trockene) und (nicht) unregelmäßige Lebensweise, verbunden mit Liebe, führt den Mönch schneller in den Hafen der Leidenschaftslosigkeit (seelische Balance gegenüber Versuchungen und Lastern).’“*
Impuls
Die Einsamkeit entsteht nicht erst durch einen Mangel, einen Schicksalsschlag oder ein Alleinsein. Sie ist in uns und jedem Leben mitgegeben. Wir erfahren durch dieses elementare Gefühl, dass wir wirklich Einer sind. Denn in der Verlassenheit erleben wir ein Zurückgeworfensein auf uns selbst. Dieses löst wiederum den Drang aus, uns mit anderen zu verbinden, da ein ausschließliches Alleinstehen zu bitteren Gefühlen von Ausgeschlossensein und Verlassenheit führen kann. Die Wüstenväter gehen bewusst in die Wüste, um die wesensnahe Einsamkeit in sich zu entfalten. Sie möchten erspüren, was es bedeutet, ein mit sich selbst identischer Mensch zu sein, der nicht vorwiegend von den eigenen Fehlhaltungen in die Irre geleitet wird. Sie versuchen zudem durch den Abstand zu den anderen und durch Beobachtung ihrer unguten Antriebe möglichst nicht mehr verleitet zu werden oder sich selbst etwas vorzumachen. Durch eine einfache Lebensweise und mit hartem inneren Kampf möchten sie zu innerer Klarheit über sich selbst und den Sinn des Daseins gelangen. Doch – was wäre dies für ein Lebenssinn, der sich nur mit sich selbst beschäftigen würde? Was wäre das für ein Dasein, wenn die Möglichkeit der Liebe zu Gott und den Menschen fehlen würde? Und genau an diesem Punkte kommt eine ‚alte’ Erfahrung in der Menschheitsgeschichte zum Tragen, die das Handeln der Wüstenväter in einem sinnvollen Licht erscheinen lässt: Das Leiden in der Einsamkeit macht das Herz leer von aller niederdrückenden Anhänglichkeit. Es öffnet das Herz für die Liebe, denn gerade der Einsame wünscht sich eine liebevolle Verbundenheit, in der wie unbeabsichtigt aufrichtige Nähe erspürt und gegeben werden kann.
Selbsterkenntnis
Was spüre ich in der Tiefe, wenn ich einsam bin?
Aus dem Leben der Wüstenväter
„Man erzählte vom Abbas Chairemon in der Sketis: Seine Höhle lag von der Kirche vierzig Meilen entfernt, vom See und vom Wasser zwölf Meilen. Und so trug er auch das, was er durch seine Hände erarbeitet hatte, in seine Höhle, auch das Wasser schleppte er in zwei Krügen, die er einen nach dem anderen trug, und führte ein ruhiges Leben.“**
U*D*O*-*M*A*N*S*H*A*U*S*E*N
* Weisung der Väter, Übers. Bonifaz Miller, 3. Aufl., Trier 1986, Abbas Euagrios 232; 91 ** Weisung, Abbas Chairemon 932; 302/3
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Erläuterung Kalli-Graphik
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Empfangen ohne Addition
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