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Geduld


 

Foto: Udo Manshausen

 

„Was immer auch geschieht,
noch immer staun ich
über den Wechsel der Jahreszeiten,
über die Ankunft der Schwalben
und ihren Abschied,
spüre den Hauch
eines Flügels,
den Engel sehe ich nicht,
höre seine Stimme:
Fürchte dich nicht,
was gekommen ist
auf Zeit,
einmal bleibt es
für immer.“

Friedrich Rhode


(Friedrich Rhode (1922-2007, Lehrer und Autor), in: Karl-Heinz Bloching (Hg.), Wort für den Tag, Band 1, 1. Aufl., Mainz 1979, 93)

 

Etwas zu ertragen, erfordert Geduld. (1)
Eine große Anzahl von Menschen testiert gleichsam öffentlich, dass sie grundlegend ungeduldig sind, um damit der möglichen Kritik an ihrem nervösen oder ungestümen Verhalten zuvorzukommen. Auf der Basis dieser ‚normalen und scheinbar etablierten Ungeduld‘ werden sodann die geduldigen Menschen mit dem Urteil belegt: ‚Na, der scheint ja die Ruhe wegzuhaben; der bewegt sich kein bisschen, obwohl es angebracht wäre.‘
In der christlichen Tugendlehre wird die Geduld der Hoffnung zugeordnet, wohl auch deswegen, weil es in einer abwartenden Situation um ‚erhoffte Veränderungen‘ geht.
Von daher können wir mutmaßen, dass der Ungeduldige gleichsam der Hoffnungslose ist. Wahrhaftige Hoffnung hingegen ist geprägt von einem Urvertrauen im Sinne einer inneren Gewissheit und Zuversicht.
Oberflächlich betrachtet, machen wir oftmals bestimmte Geschehnisse dafür ‚verantwortlich‘, wenn wir uns als ungeduldig erleben. Ein Verhaltenstraining für das geduldige Anstehen an einer Kasse kann sicher etwas bewirken. Aber gegen die Unruhe in der eigenen Seele und die Perspektivlosigkeit im eigenen Dasein wird dies kaum helfen können.
Der Express-Haltung – jetzt gleich, sofort oder gar nicht, ich werde nicht mehr länger warten … – setzt der Volksmund die Weisheit entgegen: ‚Was lange währt, wird endlich gut.‘ Hierbei kommt zudem zum Tragen, dass etwas reifen muss, bevor die Seele Frieden finden kann.
Wann immer wir ungeduldig werden, können wir uns fragen: Was ist mit meinem Urvertrauen los? Hat es nur Risse bekommen, oder ist es gänzlich verschwunden?

„Herr, gib mir ein ruhiges Herz,
das nicht bittet, alles zu versteh’n,
doch vertrauensvoll – auch in der Dunkelheit –
vorwärts geht an deiner Hand.“ (2)

Elisabeth Elliot

U*D*O*-*M*A*N*S*H*A*U*S*E*N

1) Vgl. Duden, Das Herkunftswörterbuch, 3. Aufl., Mannheim 2001, 159. Auf die Verwandtschaft mit den Wörtern ‚ertragen‘ und ‚dulden‘ wird ausdrücklich hingewiesen.
2) Elisabeth Elliot (1926–2015, US-amerikanische evangelikale Missionarin, Autorin), Gib mir ein ruhiges Herz. 52 Mal Ermutigung und Trost für das Jahr, übersetzt von Friedhilde Horn, 3. Aufl., Holzgerlingen 2019, Widmung.


 

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KI-Podcast Meditationsbrief

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Der Podcast wurde von KI 'NotebookLM' von google erstellt.

 

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